Dass Ringelnatz auch ein Maler war – das ist lange Zeit ganz in Vergessenheit geraten. Aber tatsächlich wurde dieses Hobby, das er zunächst als Autodidakt gepflegt hatte, für ihn in den zwanziger Jahren zu einem zweiten beruflichen Standbein.

Bedeutende Galerien (etwa Nierendorf und Flechtheim in Berlin) stellten seine Bilder mit fast durchweg ernsthaften Sujets aus, und viele bedeutende Künstler zählten zu seinem engsten Freundeskreis.

Nachdem die Nazis Joachim Ringelnatz das Arbeiten unmöglich gemacht hatten, verschwanden seine Bilder aus Museen und Sammlungen.

Im Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Museum sind eine Reihe seiner Ölgemälde und Aquarelle zu sehen, zum Beispiel auch diejenigen Werke, die Sie auf dieser Seite sehen.